Über mich – ruhig, klar und dem Hund zugewandt

Hunde sprechen leise.

Sie zeigen Veränderungen oft früh – aber unauffällig.
Manchmal nur durch kleine Bewegungen, veränderte Körperspannung oder Verhalten.

Viele Halter spüren, dass etwas anders ist – können es aber nicht einordnen.
Ich kenne dieses Gefühl gut.
Genau hier beginnt meine Arbeit.

 

Mein Weg seit 2018

Von Verhalten über Training zur Physiotherapie

Seit 2018 begleite ich Hunde in ihrem Verhalten und ihrer Gesundheit. Was mit der Therapiebegleithundearbeit begann, entwickelte sich Schritt für Schritt weiter – erst über Verhalten und Kommunikation, später über physiotherapeutische und manuelle Techniken. Jede Station hat meinen Blick geschärft für das, was Hunde leise zeigen und was sie wirklich brauchen.

Mein Ziel ist es, dir Orientierung zu geben und deinem Hund eine Begleitung zu bieten, die körperlich sinnvoll und emotional gut machbar ist.

Verhalten & Physiotherapie zusammen gedacht

Der Blick für die leisen Signale

Ich sehe Hunde nicht nur in ihrer Bewegung, sondern immer im Zusammenhang mit Verhalten, Belastbarkeit und ihrem gesamten körperlichen Zustand. Mein Weg führte von der Therapiebegleithundearbeit über Hundetraining bis zur Hundephysiotherapie – mit einem medizinischen Hintergrund, der meine Arbeit prägt. Durch meine Ausbildung als Hundetrainerin und die Therapiebegleithundearbeit nach dem Steinfurter Konzept erkenne ich feine Stress‑ und Körpersignale früh und sicher. Manche Hunde wirken „aggressiv“ oder ungeduldig, obwohl sie eigentlich Schmerzen oder Überforderung zeigen. Ich arbeite ruhig, individuell und mit einem geschulten Blick für diese leisen Veränderungen – und helfe dir, sie sicher einzuordnen. So entsteht eine Begleitung, die fachlich fundiert ist und gleichzeitig den Hund als Ganzes im Blick behält.

 

Mein Ansatz

Medizinischer Hintergrund + Physiotherapie + Verhalten

Seit 2018 begleite ich Hunde fachlich und praktisch. Angefangen hat mein Weg mit der Therapiebegleithundearbeit – daraus ist Schritt für Schritt mein heutiges Profil gewachsen, mit Hundetraining, Hundephysiotherapie und weiteren therapeutischen Vertiefungen.

Meine fachliche Basis umfasst meinen medizinischen Hintergrund als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, meine Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin und Hundetrainerin (DIFT) sowie die Therapiebegleithundearbeit nach dem Steinfurter Konzept. Ergänzend arbeite ich mit osteopathischen Ansätzen, manuellen und chiropraktischen Techniken, dem Unterwasserlaufband sowie Verfahren wie Laser oder Akupunktur.

Entscheidend für meine Arbeit ist der Blick für die leisen Veränderungen in Bewegung, Verhalten und Belastbarkeit – dort, wo Schmerz, Unsicherheit oder Überlastung sichtbar werden. Ich verbinde medizinisches Wissen, physiotherapeutische Befundung und verhaltensorientiertes Arbeiten. So entsteht ein Gesamtbild – nicht nur eine Behandlung. Ich sehe nicht nur die Bewegung, sondern auch, was dahintersteht.

Meine Spezialisierung

Meine Spezialisierung liegt auf Hunden mit Bewegungsveränderungen, nach Operationen, bei Bewegungseinschränkungen sowie auf Seniorenhunden und Hunden mit Verhaltensveränderungen im Zusammenhang mit Schmerz und Alter.

Warum ich diese Arbeit mache

Verantwortung statt Romantik

Ich liebe die Arbeit mit Hunden – nicht romantisch, sondern verantwortungsvoll.

Hunde kommunizieren oft so leise, dass ihre Signale leicht übersehen werden.
Ich möchte helfen, diese feinen Veränderungen sichtbar zu machen.

Ich weiß, wie hilflos man sich fühlt, wenn der eigene Hund Schmerzen hat oder sich plötzlich anders bewegt.

Deshalb begleite ich ruhig, klar und nachvollziehbar –
und erkläre dir verständlich, was ich sehe und wie du deinen Hund unterstützen kannst.

Mein Blick auf Bewegung

Bewegung nie isoliert betrachten

Ich betrachte Bewegung nie isoliert, sondern immer im Zusammenhang.

Mich interessiert:

  • Wo beginnen Veränderungen?
  • Wo entstehen Kompensationen?
  • Welche Strukturen übernehmen Aufgaben, die eigentlich woanders hingehören?
  • Welche Signale zeigen Belastung, Unsicherheit oder Schmerz?

Gerade nach Operationen oder im Alter zeigen sich Veränderungen oft leise.

Ich helfe dir, diese Signale zu verstehen und einzuordnen – ruhig, klar und ohne Überforderung.

Diese Einschätzung ersetzt keine tierärztliche Diagnostik, sondern ergänzt sie im funktionellen Bereich.

Wie ich arbeite - ruhig, befundorientiert, stresssensibel

Grundprinzipien meiner Arbeit

Ich arbeite ohne Druck, ohne starre Programme und immer angepasst an das, was dein Hund gerade leisten kann:

  • befundorientiert – auf Grundlage des aktuellen Zustands
  • strukturiert – mit klar nachvollziehbaren Schritten
  • transparent – du verstehst, was ich tue und warum
  • individuell – jede Behandlung entsteht neu
  • stresssensibel – Verhalten, Körpersprache und Belastbarkeit fließen immer ein

Ich beziehe neben dem Bewegungsapparat auch Verhalten, Stress und Unsicherheit mit ein.
So erkenne ich früh, wann Belastung sinnvoll ist – und wann ein Hund mehr Zeit braucht.

Für welche Hunde ich arbeite

Hunde mit gesundheitlichen Veränderungen

Ich arbeite mit Hunden, die gesundheitliche Veränderungen zeigen – leise, deutlich oder schon länger bestehend.

  • Post-OP-Hunde – nach Kreuzband-OP, TPLO, Bandscheibe, Frakturen
  • Hunde mit Arthrose oder Bewegungseinschränkungen
  • Hunde mit Rückenproblemen oder Instabilität
  • Seniorhunde
  • Hunde mit Muskelabbau
  • Hunde mit chronischen Beschwerden
  • Hunde mit Handicap
  • sensible oder unsichere Hunde
  • Hunde mit Gangbildveränderungen

Bei mir sind Hunde jeder Größe und jedes Temperaments willkommen – auch solche, die Unsicherheit, Stress oder einen eigenen Kopf mitbringen.

Meine Hunde – und warum sie meine Arbeit prägen

Vier Hunde sitzen ruhig vor einer Wand mit Logo

Vila –Junior – Lotti – Snickers

Meine Hunde haben mir gezeigt, wie unterschiedlich Hunde kommunizieren, lernen und sich bewegen.

  • Vila – dreibeinig, sensibel:
    zeigt mir täglich, wie wichtig Anpassung und Vertrauen sind.
  • Junior – Senior:
    erinnert mich daran, wie wichtig Kontinuität im Alter ist.
  • Lotti – aktiv:
    zeigt, wie wichtig funktionelle Bewegung ist.
  • Snickers – Therapiebegleithund: er steht für Ruhe und klare Kommunikation.

Diese Erfahrungen fließen in jede Behandlung ein.

Engagement

Regionale Vereine & Tierschutz

Ich arbeite ehrenamtlich im Hagen-Volmetaler Teckelklub e.V.
und unterstütze den Verein S.O.S. vergessene Pfoten e. V. 
Pflegehunde mit gesundheitlichen Einschränkungen liegen mir besonders am Herzen.

Qualifikationen

Medizinische Grundlage:

  • staatlich examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin
    Erfahrung in Pflegedienstleitung und Praxisanleitung – für eine ruhige, strukturierte und klar erklärende Arbeitsweise 

Hundephysiotherapie und Training

  • Hundephysiotherapeutin (DIFT, Lünen)
  • Hundetrainerin (DIFT, Lünen)
  • Therapiebegleithundearbeit nach dem Steinfurter Konzept / M.I.T.T.T.

Therapeutische Vertiefungen:

  • Weiterbildung zur Hydrotrainerin 
  • Weiterbildung in chiropraktischen Techniken
  • osteopathischen Ansätze (laufende Weiterbildung)
  • TCVM-Veterinärakupunktur
  • Lasertherapie
  • kinesiologisches Taping

Weitere Fortbildungen und Zertifikate können jederzeit eingesehen werden.

Alle Maßnahmen erfolgen im Rahmen der Physiotherapie
und ersetzen keine tierärztliche Diagnostik.

Kontakt

Wenn du unsicher bist, ob dein Hund Unterstützung braucht, melde dich gern.
Oft reicht ein kurzer Austausch oder ein Video für eine erste Einschätzung.

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