Spondylose beim Hund

Manchmal sind es kleine Dinge: Der Hund steht morgens zögerlicher auf. Er dreht sich beim Apportieren langsamer um. Das Hinterhandgehen wirkt ein bisschen eckig, ein bisschen vorsichtiger. Vieles davon wird als Alterserscheinung abgetan – und manchmal steckt Spondylose dahinter.

Spondylose ist eine häufige, altersassoziierte Veränderung der Wirbelsäule: Im Alter von neun Jahren sind 25 bis 70 Prozent aller Hunde betroffen. Das klingt nach viel. Die wichtigere Nachricht steht daneben: Bei den meisten Hunden ist Spondylose ein Zufallsbefund auf dem Röntgenbild, ohne dass sie im Alltag Beschwerden macht. Die knöchernen Veränderungen sind nicht rückgängig zu machen. Aber mit der richtigen Begleitung lässt sich viel erhalten: Beweglichkeit, Tragfähigkeit, Lebensqualität. Grundlage ist immer die tierärztliche Diagnose – die Physiotherapie baut darauf auf.

Lena Rummenholl – Hundephysiotherapeutin in Hagen-Dahl. Staatlich examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit 2008 in Reha und Pflege. Zertifizierte Hundephysiotherapeutin und Hundetrainerin (DIFT Lünen), zertifizierte vet. Akupunkteurin / Hund (TCVM, DIFT Lünen), Hundechiropraktik (Tierhelden Akademie Viersen), Hundeosteopathie in Ausbildung. Schwerpunkt: Spondylose, chronische Wirbelsäulenerkrankungen und Seniorenhunde. Mehr über mich → · Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

Bist du hier richtig?

Vielleicht hast du das Gefühl, dass mit dem Rücken deines Hundes etwas nicht stimmt, ohne es genau benennen zu können. Er dreht sich schwerfälliger um, wendet auf engem Raum ungern, oder das Schütteln nach dem Aufstehen fällt kürzer aus als früher. Manchmal wirkt der Rücken nach dem Liegen einen Moment lang unbeweglich, bevor der Gang wieder rund wird. Solche Zeichen können auf eine Spondylose hindeuten, sicher abklären lässt sich das aber nur tierärztlich.

Vielleicht ist die Diagnose auch bereits gestellt. Eine Spondylose ist kein Urteil. Über Bewegung und den Erhalt der Muskulatur, die die Wirbelsäule stützt, lässt sich der Alltag deines Hundes oft spürbar erleichtern. Ob Physiotherapie für euch infrage kommt, besprechen wir gern vorab: Ruf an oder schreib mir kurz. Ich beantworte auch kurze Vorfragen, bevor du einen Termin buchst.

Manche Hunde mit Spondylose reagieren empfindlich, wenn man über den Rücken streicht, mögen sich seltener schütteln oder ziehen sich zurück. Auch das kann ein Schmerzzeichen sein, kein Charakterzug. Wie sich Schmerz im Verhalten zeigt →

Was ist Spondylose beim Hund?

Spondylose, medizinisch Spondylosis deformans, ist eine chronische, degenerative Veränderung der Wirbelsäule. Dabei bildet sich neues Knochengewebe an den Rändern der Wirbelkörper – sogenannte Spondylophyten. Der Körper versucht damit, eine instabil gewordene Wirbelsäule zu stabilisieren und Bandscheiben zu entlasten.

Das klingt zunächst nach einem Reparaturversuch – und das ist es im Grunde auch. Problematisch wird es, wenn diese Knochenanbauten wachsen, Nerven einengen oder angrenzende Strukturen reizen. Dann entstehen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, im schlimmeren Fall neurologische Auffälligkeiten.

Häufig betroffen sind Brust- und Lendenwirbelsäule, besonders der Übergang zwischen den beweglicheren und den starreren Bereichen der Wirbelsäule – dort, wo mechanischer Stress am größten ist.

Spondylose verläuft fast immer schleichend. Viele Hunde leben lange mit nachweisbaren Veränderungen, ohne dass sich das im Alltag deutlich zeigt. Ob und wann Beschwerden entstehen, hängt von Ausmaß, Lage und individueller Reaktion ab.

Welche Hunde sind häufiger betroffen?

Spondylose kann grundsätzlich jeden Hund treffen. Einige Faktoren erhöhen das Risiko:

  • Alter: Die Häufigkeit steigt mit dem Alter deutlich. Im Alter von neun Jahren sind 25 bis 70 Prozent aller Hunde betroffen; bei Hunden unter zwei Jahren ist Spondylose selten (Merck Veterinary Manual). In einer Langzeituntersuchung an 127 Such- und Rettungshunden lag das mittlere Alter bei der ersten röntgenologischen Feststellung an der Brustwirbelsäule bei 8,7 Jahren – einzelne Hunde zeigten erste Anbauten aber schon mit zwei Jahren (Powers et al., 2026).
  • Rasse: Besonders betroffen ist der Boxer, daneben Deutsche Schäferhunde und andere großrahmige Rassen. Beim Boxer ist die Veranlagung so ausgeprägt, dass umgangssprachlich manchmal von der „Bambuswirbelsäule“ gesprochen wird. In einer radiologischen Untersuchung an 2.041 Rassehunden zeigten 55,1 Prozent der Boxer Spondylose-Veränderungen – gegenüber 18 Prozent in der Gesamtgruppe (Kranenburg et al., 2011).
  • Genetische Veranlagung: Für den Boxer ist eine genetische Veranlagung beschrieben. Für andere Rassen liegt ein solcher Nachweis nicht durchgehend vor.
  • Übergewicht: Dauerhaft höheres Körpergewicht belastet die Wirbelsäule und kann degenerative Veränderungen begünstigen.
  • Fehlbelastungen und frühere Verletzungen: Unfälle, Operationen oder strukturelle Fehlstellungen können eine Rolle spielen.

Das bedeutet nicht, dass ein junger Mischling verschont bleibt – oder dass ein Boxer zwangsläufig Probleme entwickelt. Es sind Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheiten.

Wie zeigt sich Spondylose im Alltag?

Spondylose zeigt sich selten mit einem klaren ersten Symptom. Häufig sind es Veränderungen, die Halter:innen zuerst intuitiv wahrnehmen, bevor sie sie benennen können:

  • Steifheit nach dem Aufstehen, die sich nach den ersten Schritten etwas löst
  • Langsamere, vorsichtigere Bewegungen – weniger Schwung beim Springen oder Rennen
  • Vermeidung bestimmter Bewegungen: keine engen Kurven mehr, kein Springen auf die Couch
  • Rücken wirkt empfindlich bei Berührung
  • Hund liegt mehr, bewegt sich weniger freiwillig
  • Verändertes Gangbild, steifere Hinterhand
  • In fortgeschrittenen Fällen: Muskelschwund, Koordinationsprobleme, Schwäche in der Hinterhand

Was selten zuerst kommt: dramatisches Humpeln. Viele Hunde mit Spondylose zeigen das nicht. Sie passen sich still an.

Diagnose: immer tierärztlich

Ob Spondylose vorliegt und wie ausgeprägt sie ist, lässt sich nur über Bildgebung feststellen. Das Röntgenbild zeigt die Knochenanbauten an den Wirbelkörpern. Für eine Einschätzung der neurologischen Situation können CT oder MRT notwendig sein.

Erst wenn diese Grundlage steht, kann ich physiotherapeutisch sinnvoll arbeiten. Bei frischer, ungeklärter Schmerzhaftigkeit, bei akuten Bewegungsausfällen oder bei neurologischen Auffälligkeiten gehört der Hund zuerst in die Tierarztpraxis – nicht zu mir.

Was Physiotherapie bei Spondylose leisten kann

Spondylose ist chronisch. Die knöchernen Veränderungen gehen nicht zurück. Was Physiotherapie leisten kann: die Strukturen rund um die Wirbelsäule – also Muskulatur, Faszien, Koordination – so zu unterstützen, dass weniger Druck auf die betroffenen Bereiche entsteht und der Hund sich trotzdem gut bewegen kann.

Konkret bedeutet das:

Mobilisation der Wirbelsäule

Schonhaltungen entstehen schnell, wenn Bewegung schmerzhaft ist. Die Muskulatur zieht sich zusammen, Faszien werden unelastisch, die Wirbelsäule verliert weiter an Beweglichkeit. Gezielte, sanfte Mobilisationsarbeit hilft, diesen Kreislauf zu unterbrechen.

Muskelaufbau

Eine gut ausgebildete Rücken- und Rumpfmuskulatur kann die Wirbelsäule mechanisch entlasten. Das ist keine Frage von Kraft allein – es geht um gezielte Stabilität, die im Alltag trägt. Gerade bei Hunden, die sich schon länger schonen, ist gezielter Muskelaufbau ein zentraler Baustein der Behandlung.

Koordination und Körperwahrnehmung

Hunde mit Wirbelsäulenproblemen verlieren oft das feine Gespür dafür, wie sie ihre Hinterhand bewegen. Propriozeptives Training kann helfen, diese Verbindung wieder aufzubauen – oder zu erhalten, bevor sie verloren geht.

Wärme und manuelle Techniken

Verspannte Muskulatur durch Schonhaltungen kann auf Wärme und manuelle Arbeit ansprechen. Das ist kein Luxus, sondern Teil der Behandlung: ein Rücken, der weniger spannt, bewegt sich leichter.

Unterwasserlaufband

Wasser nimmt Gewicht ab und ermöglicht Bewegung mit weniger Belastung auf die Wirbelsäule. Für Hunde mit Spondylose, die sich zu Lande kaum noch frei bewegen, kann das Unterwasserlaufband ein Weg sein, Bewegung wieder möglich zu machen – ohne den Schmerz zu verstärken. Das Unterwasserlaufband biete ich in Zusammenarbeit mit einem Partner in Hagen an.

Wie läuft das in der Praxis ab – mobile Hundephysiotherapie im Volmetal?

Ich komme zu dir nach Hause oder du kommst nach Hagen-Dahl. Beides ist möglich, beides hat Vor- und Nachteile.

Gerade bei Hunden mit Spondylose ist ein Hausbesuch oft sinnvoll: Ich sehe, wie der Hund auf seinem eigenen Boden läuft, wie er aufsteht, wo sein Lieblingsplatz ist und wie die Alltagsgestaltung konkret aussieht. Das hilft bei der Einschätzung und beim Besprechen von Anpassungen im Alltag.

Mein Standort in Hagen-Dahl liegt zentral im Volmetal. Die Orte direkt im Tal erreiche ich in wenigen Minuten, Breckerfeld und Schalksmühle in rund einer Viertelstunde, Halver und Lüdenscheid etwas weiter. Für Hausbesuche fällt eine Anfahrtspauschale von 10 Euro an; bei größeren Entfernungen sprechen wir das vorher ab. Alle Preise findest du hier, den Ablauf eines Termins hier.

Was du selbst tun kannst

Physiotherapie ist ein Teil. Was im Alltag passiert, spielt mindestens genauso eine Rolle.

Einige Dinge, die für Hunde mit Spondylose im Alltag relevant sind:

  • Viele kurze Einheiten statt weniger langer. Lange Märsche belasten die Wirbelsäule stärker als mehrere kurze, ruhige Spaziergänge über den Tag verteilt.
  • Sprünge und abrupte Bewegungen reduzieren. Ins Auto einsteigen, auf die Couch springen, steile Treppen – das alles sind Belastungsspitzen, die sich mit einfachen Hilfsmitteln (Rampen oder Trittstufen) oft verringern lassen.
  • Auf Wärme achten. Besonders an kühlen, feuchten Tagen reagieren viele Hunde mit Spondylose empfindlicher. Ein Anorak auf dem Spaziergang, ein wärmeres Liegeplätzchen – keine großen Dinge, aber sie können einen Unterschied machen.
  • Gewicht im Auge behalten. Das klingt banal, ist es aber nicht. Weniger Gewicht bedeutet dauerhaft weniger Druck auf die Wirbelsäule — das gilt für Hunde genauso wie für Menschen.
  • Weiches Lager. Hartes Liegen auf kaltem Boden tut keinem Rücken gut.

Ich spreche mit dir im Termin durch, was zu deinem Hund und eurer konkreten Situation passt.
Das ist sehr individuell – ein Acht-Punkte-Standardplan hilft hier selten weiter.

Spondylose und Arthrose – wie hängt das zusammen?

n meiner Arbeit begegnen mir Spondylose und Arthrose häufig gemeinsam – die eine Veränderung schließt die andere nicht aus. Beides sind degenerative, chronische Erkrankungen, aber nicht dasselbe.

Arthrose betrifft die Gelenke: Der Knorpel baut sich ab, die Gelenkflächen verändern sich. Spondylose betrifft die Wirbelkörper selbst: Knochenanbauten entstehen an den Rändern. Beides entwickelt sich schleichend, und beides kann dazu führen, dass ein Hund sich vorsichtiger bewegt und Muskulatur abbaut.

Wenn beides gleichzeitig vorliegt, überschneiden sich die therapeutischen Ansätze oft: Muskelaufbau, Mobilisation, Alltagsanpassung. Bei Hunden, bei denen beides relevant ist, arbeiten wir diese Ebenen gemeinsam durch.

Mehr zur Arthrose beim Hund findest du hier. Wenn die Hinterhand zunehmend schwächer wird, lohnt auch ein Blick auf die Dackellähme und den Bandscheibenvorfall.

Häufige Fragen (FAQ) zu Spondylose

Kann ein Hund mit Spondylose noch ein gutes Leben haben?

Ja. Viele Hunde mit Spondylose leben lange und gut – besonders wenn Schmerzen behandelt werden, Übergewicht keine Rolle spielt und die Bewegung sinnvoll angepasst ist. Spondylose ist kein Urteil, sondern eine Diagnose, mit der man arbeiten kann.

Über Röntgen. Die knöchernen Veränderungen an den Wirbelkörpern sind auf einem Röntgenbild sichtbar. Für die Einschätzung neurologischer Begleiterscheinungen kann CT oder MRT notwendig sein. Das alles ist Aufgabe der Tierarztpraxis – ich brauche den Befund als Grundlage.

Ja, oft gerade dann. Muskelaufbau und Mobilisation können am meisten unterstützen, wenn der Hund nicht in einem akuten Schub ist. Wer wartet, bis es wehtut, fängt in einem schlechteren Ausgangszustand an.

In seltenen Fällen ja – wenn Spondylophyten Nerven einengen. Das ist nicht der typische Verlauf, aber ein Grund, bei neurologischen Auffälligkeiten (Stolpern, Schwäche in der Hinterhand, Urinverlust) nicht abzuwarten, sondern den Tierarzt aufzusuchen.

Nein. Bewegungsmangel schadet. Es geht um die Art der Bewegung: lieber mehrere kurze, ruhige Spaziergänge als eine lange, intensive Einheit. Keine abrupten Wendungen, kein Springen. Was konkret passt, klären wir im Termin.

Ja, aber seltener. Unter zwei Jahren ist Spondylose ungewöhnlich; bei jungen Hunden wird sie eher im Zusammenhang mit einer rassespezifischen Veranlagung beschrieben. Meistens zeigt sie sich ab dem mittleren Erwachsenenalter oder später.

Ja, das ist möglich. Auf der Kontaktseite findest du alle Wege, mich zu erreichen.

Eine Befundung aus der Ferne biete ich nicht an: Bei Spondylose muss ich tasten, wie die Muskulatur steht, und sehen, wie sich dein Hund bewegt. Das lässt sich per Video nicht ersetzen. Vorab geht trotzdem einiges: Ruf mich an oder schreib mir per WhatsApp, wir besprechen deine Fragen unverbindlich, und du entscheidest in Ruhe, ob ein Ersttermin für euch passt. Ein kurzes Video deines Hundes in Bewegung kannst du mir gern vorab schicken – es hilft mir, den Ersttermin vorzubereiten. Den gibt es in Hagen-Dahl oder als Hausbesuch.

Weitere Fragen zu Ablauf, Preisen und Methoden beantworte ich auf der ausführlichen FAQ-Seite.

Fragen oder unsicher, ob Physiotherapie passt?

Spondylose ist individuell – ruf einfach an oder schreib eine Nachricht, wenn du nicht weißt, ob und wie Physiotherapie für deinen Hund passt. Ich beantworte auch kurze Vorfragen, bevor du einen Termin buchst.

Lena Rummenholl – Hundephysiotherapeutin in Hagen-Dahl

Ich bin staatlich examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit 2008 in Reha und Pflege — zunächst im Krankenhaus, anschließend fünf Jahre in der Reha-Klinik Hagen-Ambrock, heute weiterhin in der Altenpflege sowie als Praxisanleiterin in der Ausbildung von Pflegepersonal.

Mit der Arbeit an Hunden habe ich 2018 begonnen. Am DIFT Lünen absolvierte ich die Ausbildungen zur zertifizierten Hundetrainerin, zur zertifizierten Hundephysiotherapeutin sowie zur zertifizierten vet. Akupunkteurin / Hund nach TCVM (nach Dr. med. vet. U. Petermann). Dazu die Hundechiropraktik an der Tierhelden Akademie Viersen und die Steinfurter Pädagogik-/Therapiebegleithund-Methode (M.I.T.T.T., Rheine / TBD e.V.). Die Ausbildung in Hundeosteopathie absolviere ich derzeit am DIFT Lünen. Für die Hundeausbildung liegt mir die behördliche Erlaubnis nach §11 Abs. 1 Nr. 8f TierSchG der Stadt Hagen vor.

Reha nach OP, chronische Erkrankungen und Schmerz sind mein Berufsalltag — beim Menschen wie beim Hund. Ich habe vier eigene Hunde und weiß, wie es sich anfühlt, wenn das eigene Tier auf Behandlung angewiesen ist.

Alle Zertifikate und Ausbildungsnachweise sind auf Wunsch einsehbar.

Mehr über mich → · Ersttermin buchen · Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

Quellenverzeichnis

Alle Quellen wurden am 13.07.2026 einzeln verifiziert – Angaben und Inhalt.

Verbreitung & Alter

Merck Veterinary Manual: Degenerative Diseases of the Spinal Column and Cord in Animals. Merck & Co., Inc., Rahway NJ – altersassoziierte Häufigkeit (25–70 % der Hunde im Alter von neun Jahren), Boxer-Veranlagung, Einordnung als meist klinisch unauffälliger Zufallsbefund.

Prävalenz & Rasse

Kranenburg, H. C., Voorhout, G., Grinwis, G. C. M., Hazewinkel, H. A. W., Meij, B. P. (2011): Diffuse idiopathic skeletal hyperostosis (DISH) and spondylosis deformans in purebred dogs: a retrospective radiographic study. The Veterinary Journal, 190(2):e84–e90. DOI: 10.1016/j.tvjl.2011.04.008. PMID: 21571557 – röntgenbasierte Gesamtprävalenz 18,0 % (367/2041).

Kranenburg, H. C., Hazewinkel, H. A. W., Meij, B. P. (2013): Spinal hyperostosis in humans and companion animals. Veterinary Quarterly, 33(1):30–42. DOI: 10.1080/01652176.2013.770181. PMID: 23419148 – Spondylose-Prävalenz beim Boxer 55,1 % (aus derselben Kohorte, n=2041).

Alter & Verlauf

Powers, G. J., Wilson, C., Reetz, J. A., Mallikarjun, A., Capparell, T., Otto, C. M. (2026): Thoracic spondylosis deformans in search-and-rescue dogs. American Journal of Veterinary Research, 87(6). DOI: 10.2460/ajvr.25.08.0309 – 127 Hunde in einem 15-jährigen Überwachungsprogramm; mittleres Alter bei erster röntgenologischer Feststellung 8,7 Jahre (Spanne 2,0–15,8); radiologische Progression bei 40 % der betroffenen Hunde.

Rechtlicher Hinweis

Hundephysiotherapie ersetzt keine tierärztliche Diagnose und keine tierärztliche Behandlung. Sie kann eine begleitende Unterstützung sein, wenn eine tierärztliche Einschätzung vorliegt und keine Kontraindikationen bestehen. Bei akuten Beschwerden, ungeklärten Symptomen oder neurologischen Auffälligkeiten gehört der Hund zuerst zum Tierarzt.

Zuletzt aktualisiert: Juli 2026